Neue Gesetze im Interesse günstiger Stromkosten

Geahnt haben wir doch schon immer, dass die Spitzen der Energiekonzerne eiskalte Rechner sind und mit Absprachen für dauerhaft hohe Preise gesorgt haben. Da gab es doch mal eine schöne und treffende Geschichte mit roten und gelben Blumentöpfen, über die sich die Tankstellenketten mitteilen, in welcher Weise die Literpreise angepasst werden. Ähnliche Geschichten scheint es auch bei den Energieversorgern gegeben zu haben. Zumindest kamen die Kartellfahnder der Europäischen Union zu dem Schluss, dass günstige Energiepreise möglich wären, wenn man den größten Energiekonzernen ein wenig genauer auf die Finger schauen würde.

Der Oktober 2011 wird für diese Unternehmen ein denkwürdiger Monat werden. Da fanden Hausdurchsuchungen bei mehreren Firmen statt, bei denen Unterlagen beschlagnahmt wurden, aus denen die Preisabsprachen bewiesen werden sollen. Und es gibt eine neue EU-Richtlinie zur Preisbildung beim Strom. Die Unternehmen müssen danach den Verantwortlichen der EU gegenüber offen legen, wie ihre Preise zustande kommen und was welche Veränderung bewirkt. Die Verbraucherschutzorganisationen gehen derzeit davon aus, dass es demnächst zu einer Normalisierung der Energiepreise kommen wird. Die neuen EU-Richtlinien greifen ab Januar 2012, sodass sich dann ein Vergleich der Tarife und ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter gleich doppelt lohnen könnten.

This entry was posted on Wednesday, October 19th, 2011 at 03:34 and is filed under Wirtschaft. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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